Über mich

 

Auf der Suche nach meinen persönlichen, künstlerischen Ausdruck und nach verschiedenen Phasen, in denen ich mich mit verschiedenen künstlerischen Techniken beschäftigte, bin ich endlich bei meinem Medium der Bildhauerei, dem dreidimensionalen Gestalten und dem kreativen Umgang mit unterschiedlichsten Materialien und Techniken angekommen.

 

Geboren 1964 im Badischen, nahe der Schweizer Grenze, widmete ich mich zunächst intensiv meinen familiären Verpflichtungen und nutzte meine Kreativität vorwiegend bei der Erziehung meiner Söhne und im beruflichen Umfeld zunächst in der analytischen Betreuung der Forschung und Entwickling von Medizinprodukten, später in der Qualitätskontolle in einem pharmazeutischen Unternehmen. Zugunsten der Bildhauerei habe ich meine Arbeitszeit in meinem bürgerlichen Beruf reduziert. Während dieser Zeit fehlte mir etwas, das ich nicht greifen konnte. Seit ich intensiv der Bildhauerei nachgehe, fühle ich mich endlich vollständig.


Die ersten 2 Jahre hatte ich einen Arbeitsplatz auf dem Bildhauerhof in Berglen Streich von Michael Schützenberger, der mich in die Grundlagen der Bildhauerei einführte. Zeitgleich nahm ich Zeichenunterricht zum Thema Aktzeichnen bei Sibylle Bross. Workshops zum Aktmodellieren, Steinguss und Umgang mit der Kettensäge in der Kunstschule Waiblingen runden mein Profil ab.


Zur Zeit hat habe ich einen Arbeitsplatz an der Kunstschule Waiblingen in der Bildhauerklasse.


Meine Themen sind das archetypisch Weibliche, Sinnlichkeit, Eros, das Leben spendende ebenso wie Veränderungen und Vergänglichkeit. Dabei wechsle ich zwischen figürlichen und abstrakten Darstellungen.


Die stille Zwiesprache mit dem Stein oder einem anderen Material ist für mich wie eine intensive Meditation. Der Ausstieg aus dem Alltag und das Eintauchen ins "Hier und Jetzt" erfüllt mich mit Demut und großem Glück. Dabei versetzten mich die entstandenen Kunstwerke immer wieder in Erstaunen. Ich bin dankbar, dass ich die Bildhauerei für mich entdecken konnte.


Es reizt mich immer wieder neue Techniken oder andere Materialien zu verwenden, Neues zu lernen und mit den vorhandenen Kenntnissen zu kombinieren, das Experiment "Kunst" zu leben.